Ha, wir haben es geschafft ! Unser Lieblingswinzer aus Viré. In jedem südburgundischen Restaurant hoffen wir darauf, dass er auf der Karte steht. Jeden Urlaub kaufen wir für unseren Bedarf vor Ort, und jetzt hat es zum zweiten Male auch wieder fürs Geschäft geklappt. Das ist nämlich gar nicht so einfach. Meist gibt es an Ostern "nur" den Macon Villages, ein paar Faßproben der Viré-Clessé-Weine, die noch längst nicht gefüllt sind, oder zum Nase lang machen ein paar Schlucke von Weinen, die eigentlich ausverkauft sind. Der Stil der Weine ist anders als ortsüblich;: immer von hoch-  bis überreifen Trauben geprägt, der Holzeinsatz sehr dezent. Hier gibt es keine Weinchen !

Sieh da, ein Cru des Beaujolais ! Nichts wonach dem Primitivotrinker der Sinn stehen könnte. Vermeiden Sie gemütliche Kaminabende mit einem guten Buch und einer Flasche Morgon, aber für den Fall das Ihnen der Sinn nach geschmortem Geflügel oder einer herzhaften Pastete mit gutem Bauernbrot steht, dann gehen Sie an Ihr Weinregal und nehmen genau diesen Wein heraus. Er wird Ihren Wagemut belohnen !

Seit Jahren kennen wir diesen mittlerweile kosequent biodynamisch arbeitenden Erzeuger aus Corgoloin. Die Weine werden immer besser. Weißwein mit Schmelz, Rotweine von wunderbarer Finesse. Die teure Ecke des Burgunds kann man wahrhaftig nicht als Fundgrube bezeichnen. Hier sucht man die Nadeln im Heuhaufen - und manchmal, da findet man welche !